Geeignete Untergründe
Max. 15 % Holzfeuchte bei maßhaltigen Holzbauteilen, max. 18 % Holzfeuchte bei begrenzt maßhaltigen und nicht maßhaltigen Bauteilen gemäß BFS-Fachregeln Nr. 18.
Untergrundvorbereitung
Die Holzoberflächen müssen vor dem Beschichten von Staub, Schmutz, Harzgallen, Fetten, Ölen usw. gereinigt werden. Schleifstaub oder lose Reste von Altanstrichen gründlich abbürsten. Silikonreste führen zu Verlaufstörungen.
Neue Holzbauteile
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Müssen vorab mit CapaWood Protect Primer imprägniert werden. Glatte und gehobelte Holzoberflächen gründlich reinigen. Austretende Holzinhaltsstoffe wie z. B. Harze und Harzgallen entfernen. Bei Bedarf in Faserrichtung anschleifen.
Rohes Holz im Außenbereich soll unmittelbar bevor es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wird, beschichtet werden. |
| Beschichtetes Holz / Wartungsanstrich / Fenster- & Türenrenovierung |
Nicht tragfähige Altbeschichtungen bis auf das Holz vollständig entfernen. Rohes Holz im Außenbereich vorher mit CapaWood Protect Primer imprägnieren. Tragfähige Altbeschichtungen anschleifen, reinigen und auf Verträglichkeit mit CapaWood Solid Universal prüfen. |
| Maseriersystem auf Altholzflächen |
Zur Erzielung eines gleichmäßigen Erscheinungsbildes abgewitteter Holzoberflächen. Untergrundvorbereitung entsprechend Wartungsanstrich. Je nach Schadensbild, 1-2 x mit CapaWood RenoTech Maserierfarbton (entspricht Palazzo 205) beschichten. Für den Maserungseffekt (Maseriersystem) ist nachfolgender zweimaliger Anstrich mit CapaWood Solid Universal im gewünschten Farbton erforderlich. |
Auftragsverfahren
CapaWood Solid Universal ist verarbeitungsfertig eingestellt. Der thixotrope Effekt baut durch mechanische Belastung (Aufrühren) ab. Nach einigen Stunden im Ruhezustand ist die Thixotropie wieder hergestellt.
Unverdünnt anwenden und nicht mit anderen Produkten mischen.
| Neues Holz |
Nach der Imprägnierung mindestens zweimal unverdünnt streichen, Erstauftrag allseitig ausführen. |
| Wartungsanstriche |
1 – 2 x unverdünnt streichen. Zwischenschleifen nach dem ersten Auftrag, nur wenn unbedingt erforderlich. Schleifstaub nicht einatmen. |
Verbrauch
Streichauftrag auf gehobelten Holzoberflächen:;
ca. 70 – 90 ml/m
2
Streichauftrag auf sägerauen Holzoberflächen:
ca. 140 – 175 ml/m
2
Die Verbrauchswerte sind Anhaltswerte, die je nach Untergrund und Untergrundbeschaffenheit abweichen können. Exakte Verbrauchswerte sind nur durch vorherige Probebeschichtungen zu ermitteln.
Verarbeitungsbedingungen
- Material-, Umluft- und Untergrundtemperatur: mind. 5 °C (günstiger Bereich: 10 bis 25 °C)
- Relative Luftfeuchte: ≤ 80 %
Trocknung/Trockenzeit
Bei 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit:
- Grifffest: ca. 4 – 6 Stunden
- Zweiter Auftrag: ca. 10 – 12 Stunden
- Regenfest: ca. 14 Stunden
- Blockfest: nach vollständiger Durchtrocknung
Die Trockenzeiten sind stark abhängig von der Aufbringmenge und den Trocknungsbedingungen.
Bei niedrigeren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit oder geringem Luftwechsel, z. B. durch dichte Lagerung der Bauteile auf Hordenwagen verzögert sich die Trocknung.
Werkzeuge
Am besten eigenen sich für den Auftrag Pinsel mit Kunststoffborstenmischungen. Geeignet hierfür sind z.B. M-Plus Flachpinsel Lasur Plus, Mesko M4 oder vergleichbaren Pinseltypen.
Werkzeugreinigung
Werkzeug nach Gebrauch mit Kunstharzverdünnung oder Universalverdünnung (z.B. Caparol AF-Verdünner) reinigen und entsprechend dem Sicherheitsdatenblatt entsorgen.
Hinweis
Rohes Holz im Außenbereich muss unmittelbar nachdem es der Witterung (UV-Strahlung, Niederschlag, Wind) ausgesetzt wurde, beschichtet werden.
Verlängerung der Haltbarkeit von beschichteten Holzfassaden:
- Fehler im konstruktiven Holzschutz können durch einen Anstrich nicht behoben werden
- An stark bewitterten Fassadenflächen ist die Verwendung von Rift- und Halbriftbrettern unbedingt zu empfehlen, da es bei Fladerbrettern im Zuge der Bewitterung zum Ablösen der obersten Holzschichten an der Oberfläche und somit zu großflächigen Beschichtungsschäden kommt.
- Eine senkrecht montierte Fassadenschalung ist gegenüber einer waagrechten Schalung zu bevorzugen.
- Bei Fassadenschalungen sind sägeraue Oberflächen gehobelten vorzuziehen. Besonders bei dichten Holzarten wie z.B. Lärche oder Tropenhölzern, sollte eine sägeraue, geschliffene oder eine geriffelte Oberfläche gewählt werden, um die Haftung der Lasur zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema Holzschutz und Wartungsintervalle entnehmen Sie dem CapaWood Chronographen.